Häufig gestellt Fragen zu Farbkorrekturen

Gibt es zur Bleichbehandlung Alternativen?
Wird Zahnsubstanz durch Beschleifen entfernt, können Kronen oder Verblendschalen zur Farbänderung eingesetzt werden. Mit einer dünnen Verblendschale ist die dunkle Farbe des Zahnes in vielen Fällen jedoch nur dann ausreichend zu verdecken, wenn spezielle, weniger durchscheinende Materialien Verwendung finden. Kronen sind sinnvoll, wenn bereits größere Anteile der Zahnsubstanz verloren gegangen sind. Sind an dem Zahn keine größeren Füllungen oder Defekte vorhanden, ist das Bleichen die zahnsubstanzschonende Alternative zur Kronenversorgung.

Ist die Bleichbehandlung mit Risiken verbunden?
Ja. Zahnwurzeln können angelöst werden, in seltenen Fällen sogar Zähne durch die Auflösung der ganzen Wurzel verloren gehen. Früher wurden sehr starke Bleichmittel verwendet (meist 30%iges Wasserstoffsuperoxid), solche Nebenwirkungen traten in etwa einem von zwanzig Fällen auf. Durch zusätzliche Abdichtung der Wurzelfüllung mit einer abdeckenden Unterfüllung und langsameres Bleichen mit geringer konzentriertem Bleichmittel (Wasserstoffsuperoxid 3%ig) soll das Risiko vermindert werden.

Kann der Zahn auch von außen gebleicht werden?
Ja, die Bleichwirkung von außen reicht jedoch zur vollständigen Aufhellung verfärbter, wurzelbehandelter Zähne nicht aus. Deshalb wird immer von innen gebleicht, das Bleichen von außen kann in bestimmten Fällen zusätzlich eingesetzt werden.

Sind „Schnellverfahren“ mit Bleichen in einer einzelnen Sitzung in der Praxis sinnvoll?
Nein. Für ein so schnelles Bleichergebnis muss das verwendete Bleichmittel hoch konzentriert sein (z.B. 30%iges Wasserstoffsuperoxid). Damit ist wahrscheinlich ein deutlich höheres Risiko für unerwünschte Nebenwirkungen verbunden. Deshalb sollte das langsamere Bleichverfahren bevorzugt werden.


Funktioniert das Bleichen immer?
Das Aufhellen verfärbter, wurzelbehandelter Zähne gelingt in 9 von 10 Fällen. Möglicherweise sind besonders lange bestehende Verfärbungen verantwortlich für die etwa zehn Prozent der Fälle, die sich nicht wie gewünscht aufhellen lassen.

Wie lange hält die Bleichwirkung an?
Die Dauer der Bleichwirkung kann zwischen einem Jahr und mehreren Jahrzehnten liegen. Die Ursachen für die von Fall zu Fall unterschiedliche Zeitspanne sind nicht vollständig geklärt, eine Voraussage ist deshalb leider nicht möglich.


 

Kann man den Zahn erneut bleichen, falls er sich wieder verfärbt?
Ja. Dabei muss die stabilisierende Kompositfüllung entfernt werden, um erneut den Hohlraum für die Bleichmitteleinlage zu schaffen. Wegen der Zahnfarbigkeit der Füllung ist es schwierig, sie vom Zahn zu unterscheiden, die Entfernung also aufwändig.

 

Bricht ein gebleichter Zahn eher als ein nicht gebleichter?
Das Bleichmittel selbst erhöht die Bruchgefahr nicht. Allerdings wird im Verlauf der vorausgegangenen Wurzelkanalbehandlung der Zahn ausgeschachtet und dadurch etwas geschwächt. Aus diesem Grund sollte ein wurzelbehandelter Zahn - auch nach abgeschlossener Bleichbehandlung - durch eine geklebte Komposit-Füllung stabilisiert werden. Während des Zeitraumes, in dem sich die Bleichmitteleinlage im inneren Hohlraum des Zahnes befindet, ist er stärker bruchgefährdet, weil die geklebte Stabilisierung fehlt
Muss ich während des Tragens der Bleichmitteleinlage besonders vorsichtig sein?
Ja. Während des Tragens der Bleichmitteleinlage fehlt die innere Stabilisierung des Zahnes. Deshalb ist er in diesem Zeitraum bruchgefährdet. Sie sollten deswegen den Zahn schonen und nichts Festes damit abbeißen.

Kann ein Zahn durch das Bleichen zu hell werden?
Ja. Bei regelmäßiger Kontrolle des Verlaufs kann jedoch die Bleichmitteleinlage entsprechend frühzeitig entfernt werden, um ein stärkeres Überbleichen zu verhindern.

Kann die endgültige Füllung sofort nach Entfernen der Bleichmitteleinlage erfolgen?

Nein. Trotz gründlicher Reinigung oder einer „Neutralisationseinlage“ können sich in den Kanälchen des Zahnbeins noch Reste des Bleichmittels befinden, die das Kleben der Füllung erschweren. Innerhalb von ein bis zwei Wochen „dampfen“ sie im „leeren Zahn“ (ohne Einlage) „aus“. In den ersten vier Wochen nach der Bleichbehandlung dunkelt der Zahn außerdem oft wieder etwas nach. Für eine optimal verankerte und farblich genau angepasste Füllung sollte man also etwa vier Wochen abwarten.

Werden die Kosten für die Bleichbehandlung von der Krankenkasse übernommen?

Nein. Bei der Aufhellung eines dunkel verfärbten, wurzelbehandelten Zahnes handelt es sich um eine rein ästhetisch-kosmetische Maßnahme. Die Kosten werden weder von der privaten noch von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

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