Häufige Fragen zu Veneers

Halten derartige Verblendschalen genauso lange wie eine Krone?
Man kann davon ausgehen, dass die Lebenserwartung von geklebten Keramikverblendschalen der von entsprechenden Kronen gleichzusetzen ist.

Kann ich die Lebenserwartung meiner Verblendschalen beeinflussen?

Der kritische Bereich bei Verblendschalenversorgungen ist genauso wie bei Keramikinlays der Übergang zwischen Keramik und Zahn. An dieser „Klebefuge“ können sich eventuell einmal dunkle Ränder oder sogar Karies bilden, wenn dieser Bereich nicht sorgfältig gepflegt wird. Deswegen sollten Sie diesen Bereich – wie übrigens alle Zähne – jeden Abend sorgfältig nicht nur mit Zahnbürste und Zahnpasta sondern auch mit Zahnseite oder Zahnzwischenraumbürstchen reinigen. Mit dieser Maßnahme können Sie die die Lebenserwartung Ihrer Schalen selbst beeinflussen und so dafür sorgen, dass sie über viele Jahre rundherum so ästhetisch schön bleiben, wie sie es beim Eingliederungszeitpunkt waren.
Sie sollten ferner Ihre Verblendschalen mechanisch schonen, das heißt nicht zu harte Sachen über den versorgten Zahn abbeißen und sich immer darüber bewusst bleiben, dass Sie hier an Ihrem Zahn etwas „künstlich geschaffenes“ haben, was zwar annähernd so gut ist wie Ihr natürlicher Zahn, aber halt nur annähernd.

Ich habe mal gehört, das Verblendschalen nach kurzer Zeit wieder abfallen können – stimmt das?

Keramikverblendschalen fallen nur dann ab, wenn sie nicht richtig geklebt worden sind. Diese Klebung ist ein sehr komplizierter Vorgang, bei dem der Zahn und die Schale jeweils mit unterschiedlichen Materialien vorbehandelt werden müssen. Zudem ist peinlichst darauf Acht zu geben, dass kein Speichel auf die Klebefläche gelangt, da dieser eine Isolierwirkung hat und jede Klebung verhindern würde. Ihr Zahnarzt wird dafür Sorge tragen, dass er alle Erfordernisse bei dem Kleben der Schale berücksichtigt und Sie somit keine Angst vor einem „Herabfallen“ Ihrer Schalen haben müssen. Teile einer Schale können nur dann verloren gehen, wenn sie durch eine Art Gewalteinwirkung „herausgebrochen“ werden.

Benötige ich eine provisorische Versorgung?
Wird die Schneidekante oder der Zahnzwischenbereich nicht miteingefasst, erübrigt sich oftmals die Notwendigkeit einer provisorischen Versorgung. Sie müssten dann nur für diesen kurzen Zeitraum bis zur Eingliederung mit einer etwas höheren Heiß-/Kaltempfindlichkeit der Zähne rechnen. Für Ihre Zähne besteht aber keine Gefahr. Ist es erforderlich ein Provisorium anzufertigen, wird dieses meist aus einem zahnfarbenen Füllungsmaterial angefertigt. Bitte beachten Sie, dass die späteren Schalen allein durch Klebung halten werden. Genauso steht es mit den Provisorien. Nur müssen diese wiederum entfernbar sein, um die definitiven Schalen befestigen zu können. Da man schwer „ein bisschen Kleben“ kann, muss man zum einen etwas tricksen um provisorische Verblendschalen zum Halten zu bringen und zum anderen müssen Sie mit den provisorischen Schalen sehr vorsichtig umgehen und vor allem nichts Hartes damit abbeißen.


Kann man die Schale als solche erkennen?
Man kann bei entsprechendem Aufwand bei Farb- und Formbestimmung eine Verblendschale so gestalten, dass sie das passende Pendant zu ihren Nachbarzähnen darstellt und von diesen nicht zu unterscheiden ist. Hierfür ist aber oftmals eine Individualisierung notwendig, die über das normal übliche Maß einer Farbbestimmung hinausgeht. Aus diesem Grund wird oftmals der Zahntechniker selbst einen Blick auf Ihre Zähne werfen, um Ihnen keine Verblendschale „von der Stange“ anzufertigen, sondern eine genau zu Ihnen und Ihren Zähnen passende.

Kann man nicht ein zahnfarbenes Füllungsmaterial anstelle einer Verblendschale einsetzten?

Dies ist prinzipiell bei kleineren Anbauten oder Formänderungen von Zähnen möglich und sogar oftmals die erste Wahl. Die Frage ob eine Behandlungssituation mit einer Verblendschale oder einem Kompositaufbau gelöst werden kann hängt von der Größe der zu versorgenden Fläche, der Anzahl der betroffenen Zähne und der Komplexität der erforderlichen Maßnahme ab. So ist es oftmals besser Zähne, bei denen noch zusätzlich die Schneidekanten verlängert werden müssen oder eine Fehlstellung kaschiert werden soll, mit Verblendschalen anstelle von direkten Kompositaufbauten zu versorgen.

Hält die Verblendschale  der Kaudruckbelastung stand?

Die modernen Keramiksysteme sind stabil genug um die in der Mundhöhle auftretenden Belastungen auszuhalten. Natürlich sind aber Beschädigungen der Krone bedingt durch unübliche Belastungen oder auch herstellungsbedingte, nicht erfassbare  Ungenauigkeiten nicht vollständig auszuschließen.

Was muss ich bei einer Verblendschale besonderes beachten; bin ich beim Abbeißen irgendwie eingeschränkt?

Normales Abbeißen normaler Nahrung stellt für die Verblendschale keine Probleme dar. Sie sollten aber vermeiden ungewöhnlich Harte Dinge damit durchzubeißen (z.B. Schweinshaxen-Krusten) oder zum Beispiel Nüsse zu knacken. Hier könnte es zu Spannungsspitzen führen, die den Keramikverbund schädigen. Passen Sie bitte auch auf, dass Sie nicht beim Essen auf Gabelspitzen beißen. (Auch sollte das Öffnen von Bierflachen generell nicht mit den Zähnen durchgeführt werden!) Versuchen Sie eventuell besonders harte Sachen über die Eckzähne abzubeißen, falls – wie in diesem Fall- die mittleren Schneidezähne mit Verblendschalen versorgt worden sind.

Bestehen allergische oder toxikologische Bedenken beim Einsatz von Keramikschalen?

Keramik ist das bioverträglichste Material überhaupt. Somit sind keine allergischen oder toxikologischen Probleme zu erwarten. Anders sieht es hingegen mit den Befestigungsklebern aus: Haben Sie irgendwelche allergischen Bedenken oder Grunderkranken bzw. Allergien gegen zahnärztliche Materialien, sollten die Befestigungsmaterialien eventuell ausgetestet werden.

Werden die Kosten für Verblendschalen von der Krankenkasse übernommen?
Verblendschalenversorgungen werden in der Regel aus rein ästhetischen Gründen angefertigt. Es besteht objektiv gesehen meist kein medizinischer Behandlungsbedarf. Aus diesem Grunde besteht weder bei gesetzlichen noch bei privaten Krankenversicherungen ein Erstattungsanspruch.



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© Dr. Veronika Vilimek