Kann man die Schale als solche erkennen?

 

Zähne im Frontzahnbereich können in Folge von Unfällen, durch Frakturen, tiefe kariöse Zerstörungen, durch nicht mehr behandelbare Zahnbetterkrankungen sowie in Folge erfolgloser Wurzelkanalbehandlungen verloren gehen oder durch Nichtanlagen fehlen.

Zahnverlust im Frontzahnbereich ist für den Patienten vorrangig ein ästhetisches Problem. Aber auch die Veränderungen in Bezug auf Sprache, Essen und Lachen führen zu Beeinträchtigungen im Alltag. Durch Fehl- und Überbelastung der verbliebenen Zähne, des Zahnhalteapparates, des Knochens, der Kiefergelenke und der Kaumuskulatur ergeben sich oftmals auch funktionelle Probleme.

Für die Wahl der geeigneten Versorgungsmöglichkeit spielen

  • der allgemeine Gesundheitszustand,
  • aktuelle und vergangene Krankheiten,
  • die Behandlung bei anderen Ärzten,
  • die regelmäßige Einnahme von Medikamenten und selbstverständlich 
  • die Wünsche und Erwartungen des Patienten

eine wichtige Rolle, um einen Behandlungserfolg auf lange Dauer zu erzielen.

Eine eingehende Untersuchung des Kausystems, das Anfertigen von Röntgenbildern und die Abformungen für Planungsmodelle bilden die Grundlage der Behandlungsplanung. Oftmals ergeben sich hierbei Befunde, die eine Vorbehandlung, zum Beispiel des Parodontiums, vor der endgültigen prothetischen Versorgung notwendig machen. Die Lücke wird dann bis zur endgültigen Versorgung mit einem Provisorium verschlossen.

 

Kleine Frontzahnlücken können mit festsitzenden metallkeramischen Brücken, vollkeramischen Brücken oder Klebebrücken, mit Implantaten oder mit einer herausnehmbaren Klammerprothese versorgt werden.

 
 
 
 
Festsitzende Brücke
Je nach gewählter Brückenart ist ein mehr oder weniger ausgeprägter zirkulärer Substanzabtrag des Zahnes erforderlich, um eine ästhetische Verblendung entstehen lassen zu können. Eine weitere festsitzende Alternative sind Klebebrücken, wobei die Pfeilerzähne weitestgehend karies- und füllungsfrei sein müssen, da hierbei eine sehr substanzschonende Präparation der Pfeilerzähne ausreichend ist.

Implantat
Ein Beschleifen der lückenbegrenzenden Zähne kann bei einer Implantation vermieden werden, dabei ersetzt eine künstliche Zahnwurzel, auf der eine Einzelkrone befestigt wird, den verloren gegangenen Zahn.

Klammerprothese
Eine herausnehmbare Klammerprothese verankert sich an mehreren Zähnen, wobei es oftmals nicht zu vermeiden ist, dass Klammeranteile in sichtbare Bereiche ragen. Sie bedeckt im Oberkiefer Anteile des Gaumens. Die Klammerzähne werden dabei nur minimal oder gar nicht beschliffen, sodass zu einem späteren Zeitpunkt vor allem bei jungen Patienten immer noch eine andere Versorgungsart gewählt werden kann.

Ist der individuelle Therapieplan erstellt, kann mit der Behandlung begonnen werden. Abhängig von der gewählten Rekonstruktionsart erfolgt in mehreren Sitzungen die prothetische Behandlung. Nach der Abformung beider Kiefer wird der Zahnersatz im zahntechnischen Labor angefertigt. Nach einer Anprobe kann die fertig gestellte Arbeit eingesetzt werden.
Um Mundgeruch, Mundschleimhautentzündungen und Kariesneubildung zu vermeiden, sind eine intensive Mundhygiene und die Pflege des Zahnersatzes von entscheidender Bedeutung. Problemzonen, vor allem in Zahnzwischenräumen, die für die normale Zahnbürste schwer zugänglich sind, müssen mit Zahnseide und Interdentalraum-Bürsten gereinigt werden, um die Langlebigkeit des Zahnersatzes zu erhöhen.
 
 



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© Dr. Veronika Vilimek