Verschiedene Arten von Risikopatienten


Erkennen eines Risikopatienten

Man kann bei keinem seiner Patienten vorab sagen, ob es sich um einen Risikopatienten handelt, denn jeder Patient kann in bestimmten Fällen zu solch einem Risikofall werden. Es gibt gewisse Kriterien, die darauf schließen lassen, dass es bei dem einen oder anderen Patienten zu Komplikationen kommen könnte.
Bei bestimmten Vorerkrankungen, wie z.B. Herz- oder Atemwegserkrankungen, aber auch Allergien, kann die Behandlung, je nach Art des Eingriffs, mit einem Risiko verbunden sein.

 

Daher ist eine gründliche Anamneseerhebung vor jeder Behandlung besonders wichtig. Der Zahnarzt und sein Praxisteam sollten sich dafür genügend Zeit nehmen. Die wichtigsten Fragen, die in keiner Anamnese fehlen dürfen, sind: ob es Kardiologische, Stoffwechsel-, Pulmonale, Allergische oder Neurologische Vorerkrankungen gibt oder ob eine Infektionskrankheit vorliegt, ob der Patient Alkohol- oder Drogensüchtig ist und welche Medikamente zurzeit genommen werden.

 

Aber es gibt auch andere Patienten, die als Risikopatienten bezeichnet werden, so die Diabetiker.

 

Diese leiden sehr häufig an Parodontitis, das Risiko ist bei ihnen dreimal höher als bei Nicht-Diabetikern. Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen Diabetes und der parodontalen Erkrankung. Der Zahnhalteapparat und dessen Widerstandskraft werden durch die erhöhten Zuckerwerte geschwächt. Dadurch können leichter Entzündungen in der Mundhöhle entstehen. Aber Diabetes wird umgekehrt auch von der Parodontitis beeinflusst, es liegt eine Wechselwirkung vor. Die Blutzuckerwerte können sich verschlechtern durch die vermehrten Entzündungsherde im Mundraum. Diese sorgen für einen Anstieg der Insulinresistenz der Zellen.

 

Auch Schwangere kann man als Risikopatient benennen, da deren Zähne und ihr parodontales Gewebe während der Schwangerschaft stark gefährdet sind. Es kann häufig zu einer Gingivitis kommen. Durch die erhöhte Hormonkonzentration von Östrogen und Progesteron werden plaquebedingte Entzündungen gesteigert. Zum einen kommt es zu einer stärkeren Blutungseigenschaft und Rötung des Zahnfleisches, zum anderen entstehen durch das Östrogen Schwellungen und Ödeme am Zahnfleisch.



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© Dr. Veronika Vilimek