Organisation des Recallprogramms

Prophylaxe

 

Eine erfolgreiche Prophylaxe kann durch ein gut organisiertes Recallkonzept unterstützt werden, wobei dies zunächst einer schriftlichen Einwilligung des Patienten bedarf. Die Recalltermine müssen für jeden Patienten individuell getroffen werden und sollten in ein festes Konzept eingebettet sein. Eine gute Prophylaxe zeichnet sich durch eine bedarfs- und altersgerechte Betreuung aus, hierbei hat sich eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung als sehr hilfreich erwiesen.



Der Recallgedanke

Leider ist es häufig so, dass Patienten ihre Termine vergessen wahrzunehmen oder keine regelmäßigen Termine für die Vorsorgeuntersuchung vereinbaren. Daher bietet es sich an, den Patienten per Recall daran zu erinnern und auf bereits ausgemachte Termine aufmerksam zu machen. Gerade bei parodontalen Erkrankungen ist es sehr wichtig stets auf das Recall (Erhaltungstherapie) zu bestehen, statt darauf zu warten, dass ein parodontalchirurgischer Eingriff nötig wird.

 

Durch den ständigen Kontakt zum Patienten gewinnt dieser den Eindruck, dass man sich um ihn kümmert. Die Praxisbindung nimmt zu und dadurch auch die Chance, dass der Patient eigenständiger seine Termine wahrnimmt.
Jedes Recall benötigt ein durchdachtes Konzept, damit die Terminvereinbarung und der Ablauf reibungslos ablaufen können.

 

Inhalte der Recallsitzung

Zunächst wird überprüft, welche häuslichen Mundhygienemaßnahmen der Patient ergreift. Diesen Status kann man durch Darstellung der Mundhygienedefizite bestimmen. Die vorhandenen Defizite sollten angesprochen werden und der Patient sollte gleichzeitig motiviert werden, genauer auf die häusliche Zahnpflege zu achten. Danach folgt eine intensive und gründliche professionelle Zahnreinigung. Liegt eine sehr schlechte Mundhygiene vor, sollte diese mit Hilfe von Medikamenten behandelt werden. Nach erfolgreich abgeschlossener Behandlung wird der Zeitraum für den nächsten Recall festgelegt.

 

Damit die Recallsitzungen erfolgreich sind, ist eine gute und exakte Terminplanung, sowie ein sinnvolles Erinnerungssystem nötig. Das Praxispersonal sollte darauf achten, dass nach jedem Recall direkt ein neuer Termin für die nächste Sitzung vereinbart wird. Des Weiteren muss der Patient, spätestens zwei Tage vor der neuen Behandlung, telefonisch an den Termin erinnert werden und es sollte abgeklärt werden, ob der Patient den Termin wahrnimmt. Diese Kontrolle der Einhaltung der einzelnen Recalltermine ist für eine erfolgreiche Prophylaxe besonders wichtig.

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© Dr. Veronika Vilimek